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Malteser Abersfeld

Malteser und Caritas begleiten am 13. Juli fast 400 Kranke und Behinderte zum Pontifikalamt mit Bischof Franz – Pilgerspeisung im Dom einmalig in Deutschland

10.07.2019
Bei der Kiliani Krankenwallfahrt freuen sich die Malteser besonders auf die persönlichen Begegnungen mit den Teilnehmern. (Archivphoto von 2017)

Alle zwei Jahre bringen die Malteser aus der ganzen Diözese Würzburg Menschen mit Behinderung und in Krankheit nach Würzburg in den Kiliansdom, um ihnen gemeinsam mit der Caritas die Teilnahme an der Kiliani-Wallfahrtswoche zu ermöglichen. Am kommenden Samstag ist es wieder soweit.

„Wir tun dies aus alter Tradition und aus voller Überzeugung“, erklärt der Malteser Stadtbeauftragte Joachim Gold. „Begleitung und Betreuung von Pilgern und die Hilfe für Bedürftige ist jahrhundertealte Aufgabe der Malteser.“ Viele der Teilnehmer hätten sonst ja keine Möglichkeit, nach Würzburg zu den Häuptern der Frankenapostel zu kommen. Und die eingesetzten etwa 100 ehrenamtlichen Malteser Helferinnen und Helfer freuen sich mit den Kolleginnen und Kollegen der Caritas auf die Begegnungen, weil an diesem Tag unser Leitsatz ‚Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen’ so unmittelbar greifbar wird“, so Stadtbeauftragter Gold.

Fast 400 Menschen mit Behinderung haben sich über die Pfarreien und Caritas-Sozialstationen für die Wallfahrt angemeldet. Sie werden mit über 50 Malteser-Kleinbussen und Behindertentransportwagen aus Aschaffenburg oder aus Kitzingen, aus den Haßbergen oder der Rhön, aus Marktheidenfeld oder Würzburg abgeholt. „Dabei unterstützen uns dankenswerterweise wieder die Würzburger Johanniter mit Spezialfahrzeugen zur Rollstuhlbeförderung“, freut sich Joachim Gold. Für manchen Teilnehmer beginnt der Wallfahrtstag daher bereits sehr früh, wenn um acht Uhr morgens die Fahrer vor der Tür stehen. Am Dom werden die Rollstuhlpilger von Helfern empfangen und zu den Plätzen im extra leergeräumten Querschiff begleitet und während des Gottesdienstes auch betreut.

Höhepunkt ist nach dem Pontifikalamt die persönliche Begegnung mit Bischof Franz, für den die diesjährige Krankenwallfahrt eine Premiere ist. Dazu wird den Wallfahrern eine Kleinigkeit zur Stärkung gereicht. Mit der Speisung im Dom folgen Caritas und Maltesern einer alten Pilgertradition, die in der Form in Deutschland wohl einzigartig ist. „Wir können 600 Würstchen mit Brötchen, 400 Hörnchen, etwa 300 Liter Kaltgetränke und etwa 100 Liter Kaffee und Tee ausgeben“, erzählt Stadtbeauftragter Gold von den Vorbereitungen.  

Gemeinsam wollen Malteser und Caritas den Teilnehmern einen möglichst reibungslosen und ereignisreichen Wallfahrtstag bieten: als Fahrer der Busse, als Helfer beim Parkplatzdienst auf dem Paradeplatz, beim Aussteigen aus den Bussen und dem Begleiten in den Dom oder zur Behindertentoilette, als Sanitäter, Logistiker oder Mitglied der Betreuungseinheit, die die Ausgabe der Speisen und Getränke vorbereitet und durchführt. Außerdem sind ein Rettungswagen, ein Krankenwagen sowie verschiedene Logistikfahrzeuge vor Ort.

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